Eine Woche fleißiges Packen liegt hinter uns. Die Kehre 10 ist auf dem Weg zu allen Abonnenten und Vorbestellern oder sogar schon angekommen. Das Thema unserer kleinen Jubiläumsausgabe nimmt, wie schon bei Nummer 9 zur Ressourcenknappheit, direkt das tagespolitische Geschehen auf: Nahrung. In Holland protestieren die Bauern gegen eine neue, restriktive Düngeverordnung. Und das nicht nur brav und gesetzestreu nach den vom Establishment gesteckten Regeln, vielmehr hat es sich zu einem modernen Bauernaufstand ausgewachsen.

Derweil wurde in Sri Lanka die Regierung gestürzt und der Präsidentenpalast angezündet. Steigende Preise und mangelnde Nahrungsversorgung treibt die Leute weiterhin auf die Barrikaden. Eine Mitschuld an den Zuständen trägt die zwangsweise Umstellung der Landwirtschaft auf eine biologische Wirtschaftsweise mit der Brechstange. 100 Prozent Bio konnte nicht die gleichen Erträge erzielen wie eine konventionelle Bewirtschaftung der Fläche. Dazu kommt eklatantes Mißmanagement bei der Transformation zur Öko-Landwirtschaft. In gewisser Weise liegt dieses nicht auflösbare Spannungsfeld aus einer notwendigen Umstellung der Landwirtschaft und einer wachsenden Weltbevölkerung, die über das Existenzminimum hinaus ernährt werden möchte, auch dem Bauernaufstand in Holland zugrunde: auf der einen Seite gibt es EU-Fördergelder für Agrargroßstrukturen, auf der anderen Seite geht man gegen die Negativerscheinungen dieser Praxis restriktiv und mit einem pauschalen Rundumschlag vor.

Wer wissen möchte, was es mit unserer bedrohten Subsistenz auf sich hat, der greift zur Kehre 10. Hier kann die neue Kehre bestellt werden oder zeichnen Sie hier doch gleich ein Abo, der einzigen deutschsprachigen konservativ-ökologischen Zeitschrift:


Jedoch müssen Sie sich mit der Zustellung etwas gedulden, denn nachdem wir nun die neue Kehre in die Welt hinausgeschickt haben (es gibt sogar Leser in Übersee und Indonesien), verabschieden wir uns für zwei Wochen in die alljährlichen »Betriebsferien«. Wir hoffen, daß Sie es uns gleichtun können und die Zeit finden, bei guter Lektüre abzuschalten.

Sobald wir wieder zurück, werden wir Ihre Bestellungen sofort bearbeiten und Ihnen zusenden.


Nach der ganzen Packerei ist endlich Zeit zum Danke sagen: Danke für ein fantastisches Verlagstreffen!

Etwas mehr als 120 Gäste sind dem Ruf von Jungeuropa, Hydra und Oikos in den Spreewald gefolgt. Der Mix der Gäste war so bunt wie das Programm und ich wage zu behaupten, daß es dies in dieser Form kein zweites Mal im deutschsprachigen Raum gibt.

Benedikt Kaiser, Michale Schäfer und meine Wenigkeit diskutierten über die Frage einer möglichen Zukunft für rechte Jugendbewegungen. Darüber hinaus wurden Vorträge geboten, in denen einmal Kaiser der Entstehungsgeschichte der Neuen Rechten in Deutschland auf den Grund ging, während ich den Eckpunkten einer konservativ-ökologischen (Staats-)Ordnung nachspürte.

Dazu mitten im idyllischen Spreewald und direkt nebenan die patriotische Hochburg Cottbus, was will man mehr?

Wer es verpaßt hat oder wem die Anreise in den östlichen Winkel der Republik zu weit gewesen ist, den können wir beruhigen: Wir kommen dieses Jahr auch in den Westen der Republik, Details folgen!

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